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Im Groben fertig, die Feinheiten folgen

Vorgestern und gestern widmete ich mich nun also dem Klassenraum.
Vorgestern hatte ich netterweise Hilfe durch eine befreundete, liebe Kollegin - so dass wir gemeinsam gut vorankamen beim Kistenauspacken.




Gestern wurde ich grob fertig, alles ist ausgepackt, verstaut und die Möbel sind gestellt. Auf der schulischen Facebookseite kann man verfolgen, wie sich der Raum entwickelt und verändert hat.
Ab dem 8. August finden bereits Ferien- und Sprachcamps in den neuen Räumen statt und der zukünftige Klassenraum der "Eisbären" wird dann schon genutzt werden.
Mir lag sehr viel daran, den Raum also möglichst rasch einzurichten, so dass er nutzbar ist.

Die Bücher sind noch ungeordnet, es fehlen viele Details, der Rechner im Schrank muss noch angeschlossen werden - das jedoch wird von den Stadtwerken ausgeführt.

Es ist hier und da noch sehr schmutzig, aber man kann die groben Raumzüge erkennen und ich mag den neuen Klassenraum wirklich sehr.
In die Kreismitte kommen weitere kleine Tische. Das hat den Vorteil, dass man diese auch anderweitig nutzen und flexibel arrangieren kann.
Zusammen bilden die kleinen Tische einen großen Tisch, den wir für viele unterschiedliche Arbeiten brauchen werden.

Es mangelt an Stauraum, so dass ich mich von vielen Dingen getrennt habe, trennen musste - was durchaus positiv ist, denn man kann sich so wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren.

Als endlich alle Kisten ausgepackt, die Materialien verstaut, der Müll entsorgt war, war ich nicht nur riesig froh, sondern vor allem auch sehr sehr müde.
Dadurch, dass immer wieder Handwerker kamen und Fragen hatten, ich hier oder dort schauen sollte, ergab sich kein flüssiges Arbeiten , sondern eher so ein Kleckerwerk.
Das entspricht gar nicht dem, wie ich sonst gerne arbeite und ich fand das zeitweise sehr anstrengend und zermürbend.
Das jedoch kann auch daran liegen, dass privat derzeit nicht alles rund läuft und ich ohnehin angespannter als sonst bin.

Letztlich entschied ich mich, eine Gebäudeauszeit zu nehmen und war heute in der Tat nicht in der Schule, sondern bereitete hier zu Hause Dinge vor, die erledigt werden mussten.

Die Terminliste steht den Kollegen seit gestern im Teambereich zur Verfügung, heute habe ich mich der Aktualisierung des Logbuchs gewidmet, unterbrochen von diversen Corel Draw Abstürzen, die mich verzweifeln ließen.
Sobald die aktuelle Version unseres schulinternen Logbuchs fertig ist, werde ich hier ein wenig dazu berichten.

Jetzt geht es verstärkt an die inhaltliche Planung des ersten Schuljahres. Darauf freue ich mich schon, denn wie immer ist es spannend, mit neuen Kindern in einer Eins zu starten!

Susanne Schäfer 20.07.2016, 18.50

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Anne
Liebe Susanne, erst einmal ein großes Lob für die vielen liebevoll gestalteten Dinge. Ich möchte im neuen Schuljahr auch eine Eisbärenklasse starten. Gibt es schon Schilder für die Tafel mit den Unterrichtsstunden? LG
21.5.2017-17:17
Melanie
Liebe Susanne,
vielen Dank für deine tollen Texte, darin kann man sich wirklich stundenlang verlieren!
Am Schuljahresanfang hattest du Auf- und Einräumbilder deines Klassenraumes gepostet, mich würde mal interessieren, wie es jetzt so bei dir aussieht, nachdem darin schon eine ganze Weile gelebt wird.
Es grüßt dich ganz herzlich,
Melanie
14.5.2017-19:18
Pepe
Weil nicht sein darf, was nicht sein soll! Mutige, offene Worte. Vielen Dank dafür, Susanne. Genau so sieht es aus.
23.2.2017-16:37
Melli
Liebe Susanne, ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, um dir ganz ganz herzlich für die tolle Idee und natürlich deine süßen Materialien zum Märchentag zu danken. Wir begehen seither den "Märchenfreitag" (stundenplanbedingt) und meine Erstklässler lieben es! Gerade für meine sehr spracharmen Kinder ist es eine tolle Möglichkeit, den Wortschatz zu erweitern und sie zum Sprechen und Erzählen anzuregen. Und ähnlich wie du habe auch ich einen ungemeinen Spaß daran, jede Woche ein neues Märchen vorzubereiten und mal keine Buchstabeneinführung ö.ä. zu machen. Also lieben, lieben Dank!!!
18.2.2017-11:02
Angelika
"Menschen" wie "immer wieder" sollte man einfach ignorieren, Ernst nehmen kann man das nicht. Peinlich trifft es auch ganz gut.
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