Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gedanken

Ermüdender Perfektionismus

"Fehler", so erkläre ich den Kindern immer wieder "macht jeder und jeder darf sie machen. Sie helfen uns, zu lernen und sind überhaupt nichts Schlimmes!"
So weit die Theorie.



Während mich die Fehler, die andere Menschen hin und wieder begehen, so gar nicht tangieren, stolpere ich nach wie vor über meine eigenen und es gibt Tage, an denen ärgere ich mich dann maßlos.
Diese Tage werden zum Glück seltener und ich gestehe auch mir schon hin und wieder zu, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen.

Der heutige Fehler jedenfalls lehrt mich: "Ich brauche eine Pause."
Und die nehme ich mir genau jetzt.

Susanne Schäfer 19.01.2017, 18.55 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kinder

Vor etlichen Jahren teilte mir ein damaliger Vorgesetzter einmal mit, ich müsse dringend meine Sprache überdenken.
Es ging darum, dass ich  - in einem dienstlichen Gespräch - die Schülerinnen und Schüler als "Kinder" bezeichnet hatte.





Heute fiel mir die - eigentlich längst vergessene - Situation wieder ein, als wir unseren "Kindersprechtag" - Aushang an die Tür hängten. Mangelnde Wertschätzung, aber auch mangelnde Distanz warf man mir damals vor und - so erklärte man mir wortreich - ich habe grundsätzlich und immer und vor allem ausschließlich von Schülerinnen und Schülern zu sprechen. Das versachliche das Gespräch und drücke mehr Wertschätzung gegenüber jenen Schülerinnen und Schülern aus.
Zudem wären die Rollen somit klarer definiert.

Jahrelang habe ich folgsam und sorgfältig darauf geachtet, den Begriff "Kinder" nicht mehr zu nutzen und mich wirklich bemüht, von Schülerinnen und Schülern zu sprechen. So, wie ich es in dienstlichen Dokumenten nach wie vor halte.

Irgendwann einmal fiel mir dann jedoch auf, dass der Begriff "Kinder" ein ganz wesentlicher ist in unserem beruflichen Bereich und für mich persönlich nicht derart abwertend, distanzlos und rollenunklar ist, wie seinerzeit für meinen Vorgesetzten.
Es hat lange gebraucht, ehe ich mich von den mir vorgesetzten Ansichten befreien konnte - übrigens ein wie ich finde durchaus typisches Phänomen in unserem Beruf - und heute plädiere ich ganz bewusst für den Begriff  "Kinder".

Vielleicht machen wir uns nämlich viel zu selten klar, wem wir da morgens begegnen. Natürlich sind die Kinder unsere Schülerinnen  und Schüler, aber eben diese sind eben entwicklungspsychologisch betrachtet "Kinder" und wir sprechen bewusst von "Kindheit" und nicht grundsätzlich von "Schulzeit". Kinder, die eben nicht dem Abbild von uns Erwachsenen entsprechen, die wie Kinder denken, fühlen und handeln.
Ich kann ein Kind kaum mehr wertschätzen, als dass ich es in seiner Kindlichkeit so annehme, wie es ist.

Denn nur dann sehe ich den Menschen ja als Ganzen und nicht selektiv in seiner Rolle als Schulkind. Ich glaube, wir müssen wieder lernen, mehr das Kind in den Blick zu nehmen und weniger den Schüler und die Schülerin, um unseren Kindern gerecht werden zu können.

Das Kind ist weitaus mehr als der Schüler am Morgen und weitaus mehr bringt es auch mit in die Schule.
Und ich möchte das wahrnehmen und sehen als Lehrerin, nicht, um weniger wertzuschätzen, sondern um MEHR wertzuschätzen und den Menschen als Ganzes zu sehen.

Kein Kind ist je ohne Geschichte, sowie kein Mensch nie ohne eigene Geschichte sein wird.
Und dann ist ja nicht zu vergessen, unsere eigene Sehnsucht, wieder mehr mit den Augen eines Kindes sehen zu können.
Die Welt mit Kinderaugen zu entdecken, mehr Freude, Unbeschwertheit, Neugierde und Lust auf das Leben zu haben.

Ich glaube, ich kann von Kindern noch sehr viel lernen.
Wären sie allein meine Schüler, ginge mir und ihnen vieles verloren!

Susanne Schäfer 17.01.2017, 16.13 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Leben ist bunt

Immer wieder fällt mir in der medialen Lehrerwelt auf, wie schwer es uns Lehrern fällt, von Ausschließlichkeiten abzusehen. Diskussionen über Methoden und Materialien, Hefte, Schriften, Lernanlässe sind häufig geprägt vom Prinzip der Einseitigkeit. Dies ist gut, jenes macht keinen Sinn, das andere ist albern und Material ist zu bunt.




Unsere Lerngruppen sind alle sehr unterschiedlich, die Schulen, an denen wir arbeiten haben unterschiedliche Schwerpunkte und vielleicht andere Zielvorstellungen als andere Schulen. Die Lehrer, Eltern und vor allem die Kinder sind Individualisten - niemals gleich und niemals gleich zu behandeln.

Wir sind aufgefordert zu differenzieren und zu individualisieren und dennoch suchen wir nach DER Methode, DER Schriftart, DEM Zugang, DEM Lehrwerk.
Diese Suche wird niemals erfolgreich sein, weil es viele Wege, Zugänge und Möglichkeiten gibt.

WIR sind zu unterschiedlich, um alle dieselben Wege zu beschreiten.
Diese Vielfalt in allen Bereichen ist doch etwas Wunderbares.
Ich kann von Kollegen und Kolleginnen lernen, Anregungen aufgreifen, Ideen modifizieren, Ideen verwerfen und Vorgehensweisen für mich und meine Lerngruppe ausschließen.
Aber es ist nicht falsch, wie andere agieren, nur, weil ich es anders machen würde.

Ich bin der Ansicht, heutzutage lässt sich nicht pauschalisierend sagen, diese Methode oder Vorgehensweise ist sinnlos, hier wird zu viel geschnitten, dort zu viel geklebt, Inhalte kommen zu kurz....
Wir können das gar nicht ermessen, solange wir nicht vor Ort sind und ich bin der Ansicht, jede Kollegin und jeder Kollege hat ersteinmal einen Vertrauensvorschuss verdient.

Insbesondere in der medialen Welt - dort viel signifikanter als in meinem realen Umfeld - wird schnell geurteilt und verurteilt.
Mich stört das zunehmend und ich ärgere mich auch manches Mal über diese Lebensausschließlichkeiten und engstirnigen Urteile.

Ich gehe zunächst davon aus, dass alle Kollegen ein fachlich fundiertes Grundwissen haben und dieses stetig erweitern. Nur, weil Kollegen in der medialen Welt den fachlichen Austausch scheuen und sich auf andere Inhalte besinnen, bedeutet das ja nicht, dass sie sich nicht an anderer Stelle fachlich austauschen.

Das Nebeneinander der vielseitigen Einstellungen empfinde ich als Bereicherung, nicht als Belastung oder Zumutung.

Das Leben ist bunt - und das ist gut so!

Susanne Schäfer 14.01.2017, 08.42 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Chancengleichheit

Ich las neulich diesen interessanten Artikel über fehlendes Material bei Schülerinnen und Schülern und den Umgang der Lehrer mit dieser Situation und mir kam vieles in dem Bericht sehr bekannt vor.



Neben diesen und ähnlichen Artikeln lesen wir immer wieder in den  Medien, dass Schulen in Deutschland bei der Chancengleichheit versagen. Dabei stelle ich bei mir und den meisten Kolleginnen und Kollegen doch immer das Weltrettungssyndrom fest.
Es stellt sich also die berechtigte Frage, was ist das eigentliche Problem?

Sind es die überzogenen Ansprüche der Schulen, was den Material- und Ausstattungsbedarf der Kinder angeht oder mangelt es den Eltern an Interesse an der Schulbildung ihrer Kinder?
Krankt unser Schulsystem vom Grunde her, mangelt es den Schulen an Ausstattung und Geldern oder haben wir Lehrer verlernt, dass weniger manchmal mehr ist?

Dieser Fragenkatalog ließe sich endlos fortsetzen, jedoch ohne jeglichen Nutzen.

Da wir andere Menschen nicht ändern können, ihre Haltung, ihr Interesse und ihr Kümmern nicht wirklich beeinflussen können, können wir immer nur bei uns selbst ansetzen.

Minimieren täte uns gut.
Wir brauchen keine zehn Schnellhefter, keine unzählig vielen Mappen, Stifte, Prospekthüllen und Hefte.
Schulische Bildung ist nicht abhängig vom Materialaufwand oder anders: Sollte es zumindest nicht sein.

Es muss nicht der teure Wasserfarbkasten sein, auch wenn die Farben meinetwegen mehr decken, schöner strahlen und überhaupt.
Darum geht es nicht, wenn wir Kinder malen lassen oder?

Je weniger an Materialien wir einfordern, desto übersichtlicher bleiben die Klassen und somit auch das Lernen.
Und je seltener müssen wir uns ärgern, wenn Material nicht vorhanden ist.

Warum das Material nicht vorhanden ist, mag unterschiedliche Gründe haben. Allen Eltern Desinteresse vorzuwerfen ist an dieser Stelle ein ebenso unfaires Pauschalurteil wie allen Schulen  vorzuwerfen sie versagen bei der Chancengleichheit.

Natürlich können wir darüber lamentieren, dass den Schulern Geldern fehlen. Allein das Lamentieren ändert die Situation nicht. Wie also damit umgehen?

Den Ausweg, den viele Kolleginnen und Kollegen wählen, ist der oben beschriebene. Rasch mal ein Heft für das eine Kind kaufen, ein Frühstück für das andere Kind mitbringen, BUT Anträge für Eltern ausfüllen, die dies alleine nicht schaffen, können oder wollen.
Die Konsequenz ist: Dem Kind geht es besser als vorher, der Kollege ist frustriert.

Die Eltern sind entweder äußerst dankbar oder aber sie nehmen zur Kenntnis, dass sie sich gar nicht kümmern müssen, denn das erledigt ja bereits der weltrettende Lehrer.

Spielen wir nicht den Weltretter, kann das Kind möglicherweise nicht so mitarbeiten wie es sollte und könnte, befinden wir uns eventuell fernab des ehrenwerten Ziels der Chancengleichheit.
Wie kann das sein?

Wann ist Bildung materialabhängig geworden?
Oder ist es gar nicht die Bildung, die materialabhängig geworden ist, sondern wir Lehrer?

Wo stehen wir mit unseren eigenen Ansprüchen, wo stehen wir mit unserer eigenen Fähigkeit zu minimieren, Ansprüche zu reduzieren und uns auf Ursprüngliches zu besinnen?

Ich beziehe mich da explizit ein.

Natürlich ärgere ich mich über mangelnde Gelder für Schulbücher, eine angemessene Ausstattung und die Bürokratie, die hinter all dem steht.
Schulbücher werden jährlich teurer, der Schulbuchetat stagniert jedoch seit vielen Jahren.
Das muss, um Veränderung zu bewirken, an den richtigen Stellen kommuniziert werden, hilft uns vor Ort aber momentan nicht weiter.

Die tägliche Auseinandersetzung mit fehlenden Materialien, fehlendem Frühstück, verlorenen Heften und Büchern, nicht erreichbaren Eltern, Desinteresse und Ignoranz kann zermürbend sein.
Zermürbend jedoch ist auch unsere Einstellung alle immer und überall glücklich machen zu wollen, jedes Kind retten zu wollen, alles schön und komplett und hübsch haben zu wollen.

Damit letztlich nicht wir es sind, die an dem System erkranken, bleibt uns nur, darauf zu schauen, was ist unsere Aufgabe und an welchen Stellen können wir ganz ohne schlechtes Gewissen sagen: Das ist nicht mein Job!

Das ist genau der Punkt, in dem wir zunehmend versagen.
Weil wir eben doch ein schlechtes Gewissen haben, weil wir das Gefühl haben, uns doch noch rasch um dieses und jedes kümmern zu müssen, weil wir uns wünschen, dass es jedem Kind gut geht.

Zum Gutgehen gehört vielleicht nicht zwingend der Wasserfarbkasten oder der Silbenstift.
Zum Gutgehen gehört vielleicht vor allem, angenommen werden so wie man ist, einen Schulvormittag lang Sicherheit, Beständigkeit und Wohlwollen zu erleben. Zuneigung zu erfahren und ein verbales Kümmern.

Wenn es uns gelingt, Kindern das zu vermitteln, ist das weitaus mehr wert, als einen rosa Schnellhefter zu kaufen, eine Schere oder einen Zeichenblock.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Überzeugung!


Susanne Schäfer 18.09.2016, 07.34 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Individualisten

Die Balance zu halten zwischen dem, was Kinder zu Individualisten macht und dem Regelgefüge einer Gemeinschaft bzw. Institution wie der Schule ist nicht immer einfach.
Es gibt mittlerweile unzählige Bücher, die anprangern, dass unsere Kinder Egoisten sind, kleine Tyrannen, selbstbezogen, egozentrisch und kleine Prinzen und Prinzessinnen.

In einer Gruppe ist das anstrengend, manchmal wenig konstruktiv und uns als Lehrer oft ein Dorn im Auge.

Andererseits möchten wir die Kinder zu mündigen Bürgern erziehen, sie nicht mundtot machen, ihre eigene Meinung stärken, ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufbauen und ihnen verdeutlichen: "Du bist toll, so wie Du bist!"

Und nun müssen wir Wege finden, zwischen beiden Elementen die Balance zu halten.
Entscheiden, wann ist es lohnenswert das Indviduelle zugunsten einer Gemeinschaft oder eventuell des eigenen Lernens aufzugeben bzw. auf Regeleinhaltung und Aufgabenformate zu bestehen.

Im ersten Schuljahr stehe ich sehr oft vor Situationen, in denen ich entscheiden muss: Machen lassen oder intervenieren.
Der bequeme Weg, der Mittelweg, ist nicht immer gegeben und man muss ad hoc entscheiden.
Mal passt es, mal passt es nicht.

Heute, so schrieb ich gestern, wollte ich mich ja mit dem LOSLASSEN beschäftigen und ich habe kläglich versagt.




Meinen Redeanteil wollte ich reduzieren, die Kinder mehr machen lassen, weniger Vorgaben machen, Freiheiten einräumen.
Ich fand, in der Theorie klang das einleuchtend und einfach.

Während man bei kleineren Handgreiflichkeiten ganz sicher sein kann, dass Individualität gerade mal zurückstecken sollte, sah es dann im Unterricht ganz anders aus.

Neulich noch offenherzig die Herzen geliebt, war ich heute sichtlich irritiert, als ich den gemalten Waggon eines Kindes sah. Mit Wasserfarbe und viel Liebe und Motivation gezeichnet - keine Frage.

Im Kreis jedoch hatten wir zuvor besprochen - übrigens eine Idee der Kinder - Äpfel zu zeichnen, um einen großen Apfelbaum zu erschaffen.
Gemeinsam einigten wir uns auf die Bildform und was entstehen sollte.

Nun sah ich also den Waggon.
"Das ist gar kein Apfel!", rief ein Kind und zeigte auf das Bild. "Frau Schäfer, wir wollen doch Äpfel malen!"

"Das ist ein Auto!", erklärte der Künstler und weiter: "Ich will lieber ein Auto malen!"
Während ich noch ganz erleichtert war, weil ich das Auto noch nicht öffentlich als Waggon bezeichnet hatte, entwickelte sich der folgende Dialog:

"Wir haben gesagt, wir malen Äpfel und keine Autos!", sprach ein Kind der Klasse, das recht empört war über das Autobild.

"Ich mag gar keine Äpfel!", erwiderte der Autozeichner.

"Ja, aber man kann nicht immer malen was man will!", erklärte ein anderes Kind "und ein Auto am Apfelbaum geht nicht!"

Ein drittes Kind kam hinzu und ich lauschte gespannt: "Wir haben Äpfel ausgemacht! Und Frau Schäfer wollte Mathe. Und nun malen wir Äpfel!" kurzes ernsthaftes Nachdenken des Kindes, dann: "Oder wir tun so, als ob das Auto die Äpfel dann wegfährt!"

Einstimmiges Nicken.
Alle zufrieden.

Mein Herz geht auf und ich bin stolz auf diese Kinder, die alles so viel einfacher regeln, als ich es je könnte.

Susanne Schäfer 14.09.2016, 19.52 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anpassungsschwierigkeiten

Die ersten beiden unterrichtsfreien Ferienwochen waren geprägt vom Umzug. Von all den vielen unterschiedlichen Aktivitäten, Terminen, Räumungen, Planungen und Tätigkeiten, die eben anfallen, wenn eine gesamte Schule in ein anderes Gebäude umsiedelt. Die Zeit verging wie im Fluge, zwar ohne Hetze, aber angefüllt mit motivierender Arbeit.

Sich dann plötzlich und unerwartet im Krankenhaus wiederzufinden, herausgerissen aus der umtriebigen Aktivität, hereinkatapultiert in die erzwungene Passivität führte zunächst dazu, dass ich mich in den ersten Tagen - auf eine Operation wartend - innerlich unruhig, zwangsweise ruhiggestellt und voller Kribbeln fühlte.
Der behäbige Rhythmus des Krankenhaus, die Operation, das viele Liegen und Nichtstun haben dazu geführt, dass ich nun - wieder daheim - Schwierigkeiten habe, wieder in die Arbeit zurückzufinden.



Die Tage vergehen nichtstuend und lesend, Planungen und Ideen bleiben vorerst nur Gedanken und hin und wieder - in einer Schrecksekunde - wird mir klar,
dass noch sehr viel zu tun ist.

Am kommenden Montag beginnen unsere Feriencamps. Die entsprechenden Räume sind vorbereitet, die Mitarbeiter auch, aber dennoch plagt mich das Gefühl etwas tun zu müssen.

Andererseits erscheint es mir so, als bräuchte ich dringend noch einige Tage wirklicher Auszeit, krankenhauslos, um dann wieder gut und gesund und voller Elan beginnen zu können.

Also habe ich mich entschlossen, das schlechte Gewissen zu ignorieren und mir bis Montag eine Auszeit zu gönnen. Die Arbeit wird warten können, es liegt nichts an, was heute oder rmorgen besser erledigt werden könnte als noch nächste Woche.

Dass der Blog ruht, bedeutet nicht, dass die Gedanken ruhen, aber hier wird es erst wieder betriebsamer zugehen, wenn es wieder konkreter wird.
Mittlerweile sind die Sommerferien in allen Bundesländern angekommen, in einigen bald schon wieder vorbei. Bleibt, allen Kolleginnen und Kollegen eine erholsame Auszeit zu wünschen!

Susanne Schäfer 02.08.2016, 10.31 | (12/12) Kommentare (RSS) | TB | PL

ALLES ist einfach zu wenig

Stundenplanbesprechung mit der Musikschule.
Wie in jedem Jahr ringen wir um die vielen JeKi und mittlerweile auch JeKITS Stunden und wie bereits seit mehreren Jahren frage ich mich, warum wir nicht den Mut haben, dieses Projekt an unserer Schule auslaufen zu lassen.....



Wir inkludieren Kinder mit den unterschiedlichsten Förderschwerpunkten, schulen zunehmend früher bzw. jünger ein, integrieren Flüchtlingskinder ohne Deutschkenntnisse, unterrichten Englisch ab Klasse 1, fördern und fordern, holen jedes Kind dort ab, wo es steht, leben mit gänzlich überfrachteten Lehrplänen, bemühen uns um JeKi und JeKITS und erkennen in all dem Wust nicht, dass das ALLES viel zu wenig ist für unsere Kinder.

Denn längst schon machen wir nichts mehr richtig, sondern alles halb.
Weniger wäre mehr.
Mehr WERT für unsere Kinder.

Das zu sagen ist nicht Mainstream. Das öffentlich zu äußern nahezu empörend. Klingt es doch danach, als gönne man den Kindern den musischen Genuss nicht. Die gänzlich andere Lebenserfahrung und kulturelle Bereicherung.

Was ich unseren Kindern vor allem gönne ist ein Lernen Ruhe und Muße. Zeit für das Lernen, das Ausprobieren. Lernen ohne Hetze. Alles mitzumachen, jedes Projekt zu unterstützen, den Vormittag noch voller werden zu lassen ist zu wenig für unsere Kinder.
Sie haben viel mehr verdient.

Sie haben es verdient, sich mit einer Sache so lange auseinanderzusetzen, bis sie sie begriffen, erlebt, durchlebt, erfahren haben.
Das ständige Anreißen von unzählig vielen Lernmomenten und unterschiedlichen Projekten bleibt nicht nachhaltig.
Vordergründiger Aktivismus, der eine tolle Außenwirkung hat, den Kindern aber keine neuen Erfahrungsräume erschließt, sondern zu Stress führt.

Natürlich ist es für Eltern eine tolle Sache, wenn die Kinder im Vormittagsbereich in den Genuss einer instrumentalen Ausbildung kommen.
Nur zu welchem Preis?
Was für die Eltern bequem ist, ein Nachmittagstermin fällt weg, bedeutet für die Kinder eine noch vollgestopftere Schulwoche. Ein nahezu unmöglich zu leistendes Organisationspensum.

Ich sehe meine eigene Tochter noch heute in Klasse 2 mit Tornister, Turnbeutel und Gitarrenkoffer zur Schule gehen. Leider gab es an ihrer Schule nicht die Möglichkeit, Jeki freiwillig mitzumachen, sondern jeder musste, ob er wollte oder nicht.

Bei uns muss nicht jeder, aber viele möchten. Viele Eltern. Bei den Kindern bin ich mir da nicht so sicher.

Nach fünf Stunden Unterricht folgt die Jekistunde. Natürlich ist die Konzentration und Motivation nicht so gegeben, wie am Nachmittag, wenn Kinder möglicherweise freiwillig Musikschulunterricht nehmen.

Kaum jemand macht sich klar, welch volle Woche die Kinder mittlerweile schon in der Grundschule haben.
Wir machen eben ALLES.
Und das klingt erstmal toll.
Ist es aber nicht.

Die Musikschule hier vor Ort leistet eine hervorragende Arbeit. Die JeKistunden an allen Schulen zu organisieren,  von Schule zu Schule zu hetzen, immer unter Zeitdruck zu stehen, Kinder an Instrumenten zu unterrichten, die möglicherweise gar nicht "ihre" sind - all das ist mit einer hohen Belastung verbunden und ich zolle den Kolleginnen und Kollegen all meinen Respekt.


Als Mama oder Papa möchte man selbstverständlich das Beste für das Kind. Und das Beste heißt in unserer Gesellschaft: Möglichst viel, möglichst früh!
Ich halte das für den gänzlich falschen Ansatz.

Da wundern wir uns, dass Kinder bereits hektisch sind, unruhig, unkonzentriert.
Das darf uns nicht wundern, denn wir machen die Kinder zu dem, was sie sind.
Wir überfrachten und überladen, immer im besten Sinne und guten Glauben, aber längst nicht gut getan.

Ich möchte zurückkehren zur Langsamkeit. Zur Nachhaltigkeit, zur Sinnhaftigkeit.
Nicht jedes Kind muss ein Instrument erlernen. Vielleicht fangen wir ersteinmal mit der deutschen Sprache an und lernen nacheinander und nicht zeitgleich ALLES.
Das macht unsere Kinder nicht zu klügeren, besseren, schnelleren, tolleren, begabteren Menschen.
Es vereitelt unseren Kindern die Chance auf angemessenes und geruhsames Lernen.

Je mehr Projekte, Vorhaben und Kooperationspartner wir in die Schule holen, je lebendiger wird es bei uns.
Aber lebendig ist nicht immer so positiv, wie es klingt.
Raumorganisation, Übergänge, fliegende Wechsel bringen vor allem eine Unruhe in die Schule, die nicht immer förderlich ist.

Alles machbar, alles organisierbar, alles strukturierbar, aber auf Kosten aller Beteiligten.

Wir holen mehr und mehr in unsere Schulen und überfrachten das System. Auch unser Schulvormittag hat nur sechs Stunden. Und Kinder brauchen Raum und Zeit zum Kindsein und Spielen. Für fantastische Kinderwelten bleibt kaum Zeit, weil die Tage exakt durchgetaktet sind.

Ich bedauere diese Entwicklung sehr. Und ich habe nicht den Eindruck, dass sie zu viel Gutem führt.

Aber als Schulleitung entscheidet man nicht (immer) autark und uneingebunden.

Versuchen wir also an anderer Stelle nachhaltig und in Ruhe zu agieren und Lernräume  und -möglichkeiten zu schaffen, die den Kindern entgegenkommen.
Wenn uns das gelingt, gelingt uns viel.

Susanne Schäfer 23.06.2016, 20.06 | (12/12) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wertschätzung

Heute nahm sich eine Kollegin die Zeit, mich kurz an die Seite zu nehmen um mir von einem Gespräch mit einer mir unbekannten Kindergartenleitung zu berichten. Diese Kindergartenleitung hatte sich sehr anerkennend und wertschätzend über die Arbeit an unserer Schule geäußert.
Und mich freute das!



Im Umgang mit den Kindern sparen wir nicht an Lob und Anerkennung. Sparsamer sind wir untereinander, noch weniger aktiv diesbezüglich im Umgang mit Eltern.
Dabei kennt jeder das warme und motivierende Gefühl, das einen durchfließt, wenn man anerkannt und gelobt wird, die eigene Arbeit, die eigene Person wertgeschätzt wird.

Ich habe mich aus zwei Gründen heute gefreut. Zum einen über das Lob einer mir unbekannten Person, das Wahrnehmen unserer Arbeit auch in Gebieten, in denen wir das nicht vermuteten und zweitens fand ich es bemerkenswert, dass die Kollegin sich die Zeit nahm, mir von dem Gespräch zu berichten!

Nichts ist ernüchternder und frustrierender als das Nichtwahrnehmen von Engament, Einsatzfreude und Kompetenz. Zu oft bleiben die Aussagen der überall zu findenden Hauptbedenkenträger hängen, überwiegen das Lob von anderer Stelle oder lassen es untergehen.

Wir wissen um die Wichtigkeit des Lobens, der Wertschätzung, der Anerkennung und dennoch denken wir zu häufig Nettigkeiten, statt sie auszusprechen.
Dabei wäre es so leicht, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, in dem man anerkennt, was sie leisten und das täglich aufs Neue.

Mich hat das kurze Gespräch heute berührt und daran erinnert, sich nicht im eigenen Dunstkreis gefangen zu halten, sondern den Blick vermehrt nach außen zu wenden und wieder bewusst wahrzunehmen, was da neben mir, um mich herum und mit mir tagtäglich geleistet wird!
Und auszusprechen, was wahrgenommen wird. Nicht davon auszugehen, dass andere um die Anerkennung wissen, die Wertschätzung erahnen.

Sondern deutlich und klar zu zeigen, wie schön es ist, dass der andere da ist, wie wichtig seine Person, seine Arbeit, sein Engament, sein Fachwissen, seine Kritikfähigkeit etc. sind.
Wenn es uns jetzt noch gelänge, das, was wir in den Klassen immerzu praktizieren auch ins Team zu tragen, ließe sich so manch eine suboptimale Situation besser auffangen und tragen.

Es ist viel einfacher als man denkt.
Man muss es nur einfach wagen.
Wertschätzung muss zur Chefsache werden.
Nicht nur, aber unbedingt auch!

Susanne Schäfer 21.06.2016, 18.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bildungsbewegung

"Fortschritt ist nur möglich, wenn man intelligent gegen die Regeln verstößt", so zitiert Matthias Horx in dem folgenden Video Borislav Barlog.
Über den historischen Abriss des Bildungsbegriff über die Kirche bis hin zu den paramilitärischen Zügen unseres Schulsystems leitet Matthias Horx in diesem zehnminütigen Ausschnitt uns hin zu einer Bildungsbewegung der Selbstveränderung, in dem jeder einzelne sich vom Jammern befreien und auf den Weg machen kann, Veränderungen zu leben.

Mir gefällt das oben genannte Zitat ausgesprochen gut.
Es knüpft an, an meine Gedanken zur Gelassenheit und Zeit und verdeutlicht sehr schön, das Dilemma in dem wir zu stecken scheinen.

Wir wissen um die Dinge, die sich verändern müssen, wenn wir gute Schulen auf den Weg bringen möchten, müssen aber offensichtlich "intelligent gegen die Regeln verstoßen", um Veränderungen zu initiieren.

Uns ist klar, dass die in dem Video genannten Metaqualifikationen wie Kreativität, Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit und emotionale Intelligenz weitaus wichtiger sind, als das reine Wissen in einzelnen Bereichen und dennoch fällt es vielerorts schwer, sich von den Zwängen durch Richtlinien und Lehrpläne freizuschwimmen.

BildungsBEWEGUNG ist ein schöner Begriff, denn Bildung muss sich dringend BEWEGEN, damit Veränderungen wirksam werden.
Das bedeutet aber auch, dass wir - die wir uns in Bildungslandschaften bewegen - aktiv werden müssen. Herauskommen aus unserer Komfortzone, hinein in die Unbequemlichkeit.

Und dieser Gedanke kann lähmen und uns hineinkatapultieren in das Gefühl der Ohnmacht.
"Was denn noch alles?", mag man sich fragen oder gar "sollen doch die anderen, die Oberen, die Ministerien sich auf den Weg machen!"

Nur nicht ich.
Dabei übersehen wir, dass wir uns längst auf den Weg gemacht haben. Veränderungen brauchen Zeit, aber auch winzig kleine Schritte führen zum Ziel.
Ich hätte gerne mehr von dem Leuchten, das Matthias Horx beschreibt und weniger von dem Abschalten.

Und ich bin mir sicher, dass es unzählig vielen anderen Kolleginnen und Kollegen auch so geht und sich an vielen unterschiedlichen Orten schon Bewegung entwickelt hat und weiterentwickelt.
Und das macht Hoffnung auf mehr!

Und wenn es uns gelingt, die Menschen, die die Regeln entwickeln, denen wir zu unterliegen scheinen, in unsere Schulen zu holen, bewegt sich vielleicht auch dort etwas.
Am Ursprung.
Vielleicht wird Bildungsbewegung dann eine echte Bewegung und bleibt kein plakativer Begriff.

Wir müssen uns verändern, wenn wir etwas verändern wollen und die "das war aber doch schon immer so Kultur" hinter uns lassen.
Der beste Zeitpunkt ist immer JETZT.

Susanne Schäfer 03.06.2016, 14.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wichtige Ressourcen

Heute habe ich - nach langer Zeit - wieder einmal das empfehlenswerte Buch "Positive Pädagogik" von Olaf-Axel Burow herausgesucht und quergelesen. Mir gefällt - wie an anderer Stelle beschrieben - der wertschätzende Blick auf uns Menschen und insbesondere die Schülerinnen und Schüler. Der Ansatz "sich auf den pädagogischen Auftrag zu besinnen und viele der Zumutungen von außen zurückzuweisen, um sich auf die eigentliche Bestimmung zu konzentrieren" ist das, was im Schulalltag häufig zu kurz kommt.






Wir fühlen uns gehetzt. Es scheint, so meinen wir, dass es an zahlreichen Ressourcen fehlt. Wir hätten gerne schönere und größere Räume, idealerweise lichtdurchflutet und mit einem kleinen Nebenraum versehen, in dem Kleingruppen selbstständig arbeiten können.

Wir wünschen uns mehr Material, besseres Material, differenzierteres Material, weil wir denken, die Kinder dann optimaler fördern zu können.

Und nicht zuletzt, so beklagen wir zu Recht immer und immer wieder, mangelt es an personellen Ressourcen und wir fühlen die Aufgabenlast wachsen und schwer auf unseren Schultern lasten.

Während man die Ressourcenklage an vielen Stellen durchaus nachvollziehen und verstehen kann und muss, das auch kommunizieren sollte und an die richtigen Stellen weiterleiten muss, unterliegen wir - das ist jedoch nur meine persönliche Meinung - in einer Ressourcenfrage einem großen Irrtum.

Es ist die Frage nach der Zeit.

Wir fühlen uns, ich schrieb es eingangs, gehetzt. Uns läuft die Zeit davon, so meinen wir und wir möchten in den vier Jahren Grundschulzeit immer höher, weiter und schneller hinaus mit unseren  Kindern. In der irrigen Annahme, sie würden mehr lernen, sich mehr Wissen aneignen und die eigene Zukunft so besser meistern können.

Neben all den sicherlich mangelnden und fehlenden Ressourcen haben wir eines ganz sicher: ZEIT

Nur, wir nehmen sie uns nicht. Wir nehmen uns sie nicht oft und nicht radikal genug, weil wir meinen, in den Zwängen und Tücken eines Systems gefangen zu sein, das uns antreibt immer schneller immer mehr Wissen zu vermitteln statt Erfahrungen erleben zu lassen.

Damit schließe ich mich an meine Ausführungen von Samstag an bzw. führe sie lediglich fort.

Ausschlaggebend war ein kurzes Gespräch heute in der Schule mit drei Kolleginnen, in dem wir überlegten, warum es in einer Klasse zu ungewöhnlichen vielen Streitigkeiten kommt.
Meiner Ansicht nach liegt das daran, dass diese Kinder in den ersten zwei Schuljahren mehr Zeit gebraucht hätten. Mehr Zeit, um sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, die Gefühle des anderen wahrnehmen zu lernen. Mehr Zeit, sich an Schule zu gewöhnen, neue Regeln zu entwickeln und Streitigkeiten gemeinsam zu klären. Mehr Zeit zum Spielen und Toben und Ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

Insbesondere in der Schuleingangsphase braucht es an vielen Stellen viel Zeit - viel mehr Zeit als uns lieb ist, weil wir mit unseren Ideen, Planungen und schlauen Lehrerhandbüchern auf der Strecke bleiben. Der Alltag passt sich nicht unseren Zeitvorstellungen an. Wir fühlen uns gehetzt, weil wir uns nicht von den Kindern und deren Bedürfnissen leiten lassen, sondern lieber Handreichungen fremder Menschen vertrauen, die unsere Lerngruppe nicht kennen und gar nicht einzuschätzen vermögen, was gerade eben bei uns geschieht.

Wären wir so flexibel und würden wir uns von den Kindern mit in die Zeit nehmen lassen, gäbe es diesen Druck auch nicht - oder nicht in dem Maße.

Ich las heute erstmalig im Handbuch des "ABC der Tiere". Das war eine durchaus sehr schmunzelswerte Lektüre und ich behaupte jetzt, lange vor der Einschulung meiner neuen Klasse, dass ich niemals in der Lage sein werde, den angegebenen Zeitplan einzuhalten.
Es bliebe keine Zeit für Gespräche und Flitzepausen. Für Experimente und Abenteuer, für Lernfreude und Klassenrat....
Diese Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen.

Ich möchte kein Knecht einer Handreichung sein und werden.
Jedes Kind braucht seine Zeit. Wir brauchen unsere Zeit. Niemand wird in den Klassenraum stürzen und mich geifernd fragen, warum die Kinder nicht schon dieses oder jenes gelernt hätten.
Gut, sieht man davon ab, dass ohnehin "bei den anderen alles besser ist".

Zeit ist ausreichend da, wir müssen nur wagen, sie uns zu nehmen.

Denn nicht nur die Kinder, auch wir brauchen Zeit.

Zeit, uns zu entwickeln.
Zeit, uns zu hinterfragen.
Zeit, uns weiterzuqualifizieren.
Zeit, für vielfältige Interessen.
Zeit, für Freunde.
Zeit, zu leben.

Ich habe einen Vorsatz für das neue Schuljahr:
Ich möchte mir all diese Zeit hemmungslos und ohne Schuldgefühle nehmen.
Und ich möchte das Team unserer Schule mitnehmen und nicht nur Mut machen zur Gelassenheit, sondern Mut, sich der Zeit zu stellen und sich nicht hetzen zu lassen.

Von niemanden.
Schon gar nicht von beschriebenen Papier!

Susanne Schäfer 01.06.2016, 19.24 | (9/9) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Angelika
"Menschen" wie "immer wieder" sollte man einfach ignorieren, Ernst nehmen kann man das nicht. Peinlich trifft es auch ganz gut.
15.1.2017-17:32
Rhea
@immer wieder
Wie kann man auf dem eigenen Blog alles "zuspammen"?
Niemand wird gezwungen hier zu lesen und peinlich sind aus meiner Sicht nur deine anonymen Kommentare!
15.1.2017-16:22
immer wieder
wochenlang nichts schreiben und dann alles zuspammen - langsam wird es peinlich. Sehr peinlich.
15.1.2017-14:21
Lilia
Einfach nur danke, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt. Mehr davon würde die Bloggerlandschaft bereichern.
15.1.2017-14:11
Marita
Mir gefällt, wie Du schreibst und es ist mit dabei egal, wie oft Du schreibst oder wann Du schreibst. Mach einfach weiter und lass Dich doch solche dummen, anonymen Kommentare nicht stressen.
14.1.2017-15:11
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