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Kindersprechtag





In den kommenden drei Tagen führen wir bereits zum dritten Mal unseren Kindersprechtag durch. Alle Kinder der Schule erhalten eine Einladung und dürfen sich, sofern sie möchten und ein Anliegen haben, einen Termin bei uns im Schulleitungsbüro geben lassen. Die Kinder dürfen alleine kommen, mit einem Partner oder mehreren Kindern - so, wie es ihnen am besten passt.

Nach der Anmeldung verteilen wir schriftlich Gesprächstermine und achten darauf, dass die Kinder nicht eigens aus der Turnhalle kommen müssen oder vom Mittagessen weggeholt werden.

In diesem Jahr war der organisatorische Aufwand ein wenig höher, da wir jeweils von 7.50 Uhr bis 11.30 Uhr im Unterricht in unseren eigenen Klassen sind und insbesondere die Erstklässler aber häufig bereits um 11.30 Schulschluss haben.

Aus diesem Grunde verteilen sich die Termine auf drei Schulvormittage. Die Kolleginnen und Kollegen sind so nett und lassen die Kinder, die sich angemeldet haben, für zehn Minuten ins Schulleitungsbüro kommen.
Dort hören wir die Anliegen und Sorgen und Nöte der Kinder an, machen uns Notizen und versuchen gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wenn Schwierigkeiten und Probleme das Gesprächsthema sind.

Wir besprechen mit den Kindern, dass das, was sie uns sagen, von uns vertraulich behandelt wird, es sei denn, wir einigen uns darauf, die Kinderkonferenz hinzuzuziehen oder Kooperationspartner mit ins Boot zu nehmen.
Von persönlichen Kümmernissen bis hin zu Beschwerden über die Hausaufgaben hatten wir in den Vorjahren sehr viele interessante Gesprächsthemen und finden es großartig, dass sich sogar die Erstklässler schon "trauen", zu einem solchen Gespräch ins Büro zu kommen.

Aus diesen Gesprächen sind viele gute Ideen hervorgegangen, die unser Schulleben seitdem bereichern. Aus diesem Grunde sind wir gespannt auf die anstehenden Gespräche und freuen uns darauf!

Susanne Schäfer 15.01.2017, 13.26

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Dennis Becker

Tolle Ergänzung zum üblichen Elternsprechtag!

vom 15.01.2017, 20.28
Antwort von Susanne Schäfer:

Mit gänzlich anderer Intention.
;-)

Sie platzieren gerne Ihre Werbung hier, hab ich Recht?
;-)
3. von Angela Gastol

Liebe Susanne,
was für eine tolle Idee! Wir haben zwar ein Schülerparlament, an dessen Sitzungen aber nur die Klassensprecher teilnehmen. Bei uns werden auch diverse Anliegen der Kinder besprochen, die dann dem Schülerparlament vorgetragen werden. Auch mögliche Lösungsvorschläge aus den Klassen fließen hier dann schon ein. Die Sauberkeit auf den Toiletten war bereits Thema, die Schulregeln (Hausordnung), die Pausengestaltung u.s.w. Offensichtlich sind die Probleme der Kinder überall ähnlich :-). Vielen Dank für deine interessanten Blogeinträge, die mich immer wieder schmunzeln lassen, aber noch viel öfter zum Nachdenken anregen!

Ganz liebe Grüße,
Angela

vom 15.01.2017, 17.25
Antwort von Susanne Schäfer:

Liebe Angela,

ja eine Kinderkonferenz haben wir auch. Zu Schuljahresbeginn wählen die Klassen und unsere zwei Nachmittagsbetreuungen jeweils zwei Vertreter.
2. von Marek

Ui, das ging ja schnell!

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich werde sie in den nächsten Tagen an mehrere befreundete Schulleiter und Schulleiterinnen weitergeben. ;-)

vom 15.01.2017, 15.47
Antwort von Susanne Schäfer:

Ach so, ich vergaß die Elternrückmeldungen.
Die wenigen, die wir erhielten und erhalten sind sehr positiv.
1. von Marek

Hallo Susanne,

was sind denn die "Top 5" Anliegen? Wiederholen sich die Anliegen von Jahr zu Jahr? Welchen Nutzen ziehen die Kinder aus diesem Sprechtag? Gibts hierzu vielleicht Umfrageergebnisse? Unter welchen Aspekten würdest du sagen, lohnt sich der ganze Aufwand? Du hast ja oben schon etwas angedeutet. Gibt es Rückmeldungen von Eltern?

Viele Grüße
Marek

vom 15.01.2017, 15.24
Antwort von Susanne Schäfer:

Hallo Marek,

vor unserem Umzug in das neue Gebäude gab es ein Anliegen, das sich in der Tat wiederholte und das war die Toilettenproblematik, die wirklich ganz drängend war und in vielen Gesprächen immer wieder benannt wurde. Die Kinder haben tolle Ideen entwickelt, um der Problematik Herr zu werden, haben Schilder gemalt, durch die Kinderkonferenz den Toilettensuperhelden erfunden usw.

Jetzt im neuen Gebäude wird sich diese Problematik zunächst erledigt haben, denke ich zumindest.
Die am meisten diskutierten Punkte waren sicherlich der Schulhof und die Verschönerung.
Die geteilte Pause kam durch den Sprechtag über die Kinderrkonferenz zur Abstimmung und wird seitdem praktiziert.
Fußball ist immer wieder ein wichtiges Thema gewesen, weil der alte Schulhof kaum Ausweichmöglichkeiten für Nichtfußballer bot.
Das dürfte sich nun auch geändert haben, da wir nun über zwei Schulhofbereiche verfügen und nur in einem Bereich Ball gespielt werden kann.

Hausaufgaben wurden auch immer wieder thematisiert. Ich habe das alles aber nicht statistisch erfasst, sondern gebe jetzt hier nur aus der Erinnerung wieder, was für die Kinder wichtig war.
Es wurden Wettbewerbe ins Leben gerufen, private Sorgen angesprochen oder auch einfach nur mal DANKE gesagt.

Wünsche wurden natürlich auch immer wieder geäußert, nach mehr Spielgeräten, nach einer strukturierten Pausenspíelzeugausleihe usw.

Ja, ich finde der Aufwand lohnt.
Zum einen hegen wir so den Kontakt zu ganz vielen Schülerinnen und Schülern, nehmen sie mit ihren Sorgen, Wünschen, Problemen und Ideen ernst, zum anderen bekommen wir mit, wo der Schuh drückt und können gemeinsam nach Lösungen suchen.
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Anne
Liebe Susanne, erst einmal ein großes Lob für die vielen liebevoll gestalteten Dinge. Ich möchte im neuen Schuljahr auch eine Eisbärenklasse starten. Gibt es schon Schilder für die Tafel mit den Unterrichtsstunden? LG
21.5.2017-17:17
Melanie
Liebe Susanne,
vielen Dank für deine tollen Texte, darin kann man sich wirklich stundenlang verlieren!
Am Schuljahresanfang hattest du Auf- und Einräumbilder deines Klassenraumes gepostet, mich würde mal interessieren, wie es jetzt so bei dir aussieht, nachdem darin schon eine ganze Weile gelebt wird.
Es grüßt dich ganz herzlich,
Melanie
14.5.2017-19:18
Pepe
Weil nicht sein darf, was nicht sein soll! Mutige, offene Worte. Vielen Dank dafür, Susanne. Genau so sieht es aus.
23.2.2017-16:37
Melli
Liebe Susanne, ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, um dir ganz ganz herzlich für die tolle Idee und natürlich deine süßen Materialien zum Märchentag zu danken. Wir begehen seither den "Märchenfreitag" (stundenplanbedingt) und meine Erstklässler lieben es! Gerade für meine sehr spracharmen Kinder ist es eine tolle Möglichkeit, den Wortschatz zu erweitern und sie zum Sprechen und Erzählen anzuregen. Und ähnlich wie du habe auch ich einen ungemeinen Spaß daran, jede Woche ein neues Märchen vorzubereiten und mal keine Buchstabeneinführung ö.ä. zu machen. Also lieben, lieben Dank!!!
18.2.2017-11:02
Angelika
"Menschen" wie "immer wieder" sollte man einfach ignorieren, Ernst nehmen kann man das nicht. Peinlich trifft es auch ganz gut.
15.1.2017-17:32
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Liebe Susanne, welch Abenteuer....Danke für
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Du hast so recht, liebe Susanne. So werde ich
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Hallo! Ist es möglich die Vorlage zu per Mail
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