Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Schulalltag

Inklusive Herausforderungen

"Fördermöglichkeiten der Grundschule wurden noch nicht ausgeschöpft" - so lautet es häufig in den Ablehnungen zur Eröffnung einer Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Und ja, das ist vom Grunde her richtig, wird den Kindern, die es betrifft aber leider nicht gerecht und stellt uns vor ganz neue Herausforderungen.




Bei der Herrichtung des Klassenraumes vor der Einschulung dachte ich, wir wären materialmäßig äußerst gut und vielseitig aufgestellt. Im Zuge des ersten Halbjahres stellte sich nun aber heraus, dass dem nur bedingt so ist. Konfrontiert mit Krankheitsbildern und Beeinträchtigungen, die mir bislang fremd waren, begann nun die Suche nach neuen Arbeitsmitteln, neuen Motivationsmöglichkeiten und noch mehr Differenzierung.

Ich erlebte, dass Materialien, die mir in den Vorjahren gute Dienste geleistet hatten, nun nicht angenommen werden, zu schwer zu handhaben sind oder noch nicht verstanden werden.

Anders als in den Vorjahren gibt es nur eine sehr kleine leistungshomogene Gruppe innerhalb der Klasse, so dass eine Dreifachdifferenzierung längst nicht mehr ausreicht.

Neben motorischen Förderbedarfen gilt es häufig die Wahrnehmung zu schulen und im Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" noch kleinschrittiger zu arbeiten als ohnehin schon vorgesehen.

Noch seltener als sonst finde ich fertige Materialien und Lernspiele, die zu der Klasse passen. Das in den Vorjahren heiß geliebte und häufig genutzte Nikitin Material wird nicht angenommen und verstaubt im Regal.

Allen Kinder zu eigen ist, dass sie ein großes Bedürfnis haben zu spielen. Der "Offene Anfang" an unserer Schule wird grundsätzlich für freies Spiel, Bauen mit schlichten Bauklötzen oder Konstruieren von Fahrzeugen mit geeigneten Materialien genutzt.

Es herrscht eine hohe Sozialkompetenz und Hilfsbereitschaft innerhalb der Klasse und die Kinder nehmen sich gegenseitig, vorbehaltlos, so an, wie sie sind.
Es ist gänzlich unproblematisch, dass jeder an unterschiedlichen Inhalten und mit unterschiedlichen Materialien arbeitet, nur die geeigneten Materialien zu finden gestaltet sich mitunter als schwierig.

Ich habe neulich auf gpaed.de die strukturierten Arbeitsmappen entdeckt und fand die Art und Weise, Material anzubieten zunächst perfekt für einige Kinder meiner Klasse. Die Vorteile sind:

* das Material nimmt wenig Platz weg
* es geht selten etwas verloren
* es besteht eine gute Überschaubarkeit
* das Material ist leicht zu transportieren
* es lässt sich vielfältig und für alle Lernbereiche erstellen und nutzen


In der Praxis haben sich die Mappen gut bewährt und ich werde sicherlich noch weitere Mappen erstellen. Die Nachteile jedoch sind zum einen, dass sich das Klettband durchaus manchmal nur schwer lösen lässt und zum anderen, dass die steten ratschenden Geräusche in einer großen Lerngruppe durchaus störend sein können.

Also geht die Suche weiter und ich erstelle gerade Material für eine Art magnetische Lernstation, das sicherlich leise und vielseitig zu handhaben sein wird, jedoch nicht mobil genug ist, um es mit nach Hause zu geben oder gut zu transportieren. Dafür wird es als eine Art feste Lernstation innerhalb der Klasse installiert sein und vielen Kindern die Möglichkeit geben, damit zu arbeiten.





Problematisch ist, dass die Arbeitskärtchen eine gewisse Größe nicht unterschreiten dürfen, damit alle Kinder sie gut handhaben können. Das führt dazu, dass immer nur wenige Karten auf die einfache Magnettafel passen.
Die Übersichtlichkeit ist jedoch gegeben und somit werde ich das Material einfach testen.

Für die Kärtchen nutze ich ein Teeregal, das neulich in einem anderen Blog vorgestellt wurde und günstig in diversen Läden angeboten wird.
Magnetisch ist das Material, damit die Kärtchen nicht lose herumliegen und auch mal durch die Klasse getragen werden kann.

Ob es sich bewährt, wird sich zeigen.

Das Inklusionsmaterial, das die einzelnen Verlage anbieten, überschreitet häufig die Kompetenz vieler Kinder unserer Lerngruppe. Einzelne Seiten sind dann nutzbar, doch dafür ist das Material häufig zu teuer.
Anders sieht es für die Kinder ohne spezielle Förderbedarfe aus. Hier ist der Markt tatsächlich überschwemmt mit vielseitigen Vorlagen und Materialien und es ist selten schwierig, etwas Geeignetes zu finden.

Eine Lehrerin der weiterführenden Schule fragte mich neulich, ob die Schere, die da zwischen den Kindern im ersten Schuljahr bestünde, am Ende der Vier nicht mehr vorhanden wäre und wir wir das bewirken würden.
Als ich antwortete, dass sei gar nicht unser Ziel, gab es Erstaunden und Irritation. Was denn unser Ziel sei, wollte sie wissen.

Unser Ziel kann es nur sein, jedes Kind bestmöglich zu fördern und vor allem auch zu fordern. Das bedeutet ganz sicher nicht, dass am Ende des vierten Schuljahres alles dasselbe gelernt haben und können. Wie denn auch? Sind wir doch alle keine Zauberer!

Wir können den Kindern immer nur eine solide Grundlage nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten geben und die sind - insbesondere im Zuge der Inklusion - unterschiedlicher denn je.

Aus allen das Bestmögliche "herauszukitzeln" ist die Herausforderung vor der wir stehen und das unter Berücksichtigung der Tatsache, dass wir auch nur Menschen sind.
Menschen mit einem Privatleben und Grenzen - zeitlicher und kräftemäßiger Art.

Das nicht aus den Augen zu verlieren sollte unser vorrangiges Ziel sein.
Denn verbrauchte, frustrierte Lehrer motivieren niemanden. So wie wir die Grenzen der Kinder erkennen und akzeptieren, müssen wir lernen, unsere Grenzen wahrzunehmen und zu achten.

Ich warte immer noch darauf, dass Entscheidungsträger unseren Unterricht besuchen und bewusst wahrnehmen, welche Herausforderungen täglich auf uns warten.
Konzepte am Schreibtisch zu entwickeln ist einfach, Papier ist geduldig, aber das wahre Schulleben braucht weniger Papier als viel mehr Ressourcen, Geld und neue Ideen.

Ich bin glücklich mit meiner Lerngruppe, weil es zauberhafte Kinder sind, die mich jeden Morgen erwarten.
Aber ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich nicht täglich jedem einzelnen Kind gerecht werden kann.
Ich versuche es, ich versuche es gerne und immer wieder, aber ich bin auch bereit die Grenzen der Inklusion zu erkennen und zu akzeptieren.

Auch wenn ich sie liebend gerne überwinden würde!

Susanne Schäfer 29.01.2017, 09.03 | (11/11) Kommentare (RSS) | PL

Spieglein, Spieglein an der Wand....

Der zweite Märchen-Montag stand ganz im Zeichen von "Schneewittchen". Die ersten Kinder erkannten das sofort, als ich den alten, silbernen Handspiegel aus der Schatzkiste nahm und auf den Tisch legte, den wir wieder ein klein wenig märchenhaft dekoriert hatten.






Das Märchen war wesentlich anspruchsvoller und länger als "Der Froschkönig", entsprechend häufig mussten wir Pausen beim Vorlesen einlegen, Fragen klären oder noch einmal zusammenfassen, was geschehen war.
So zog sich das Vorlesen fast die ganze erste Schulstunde hin und forderte allen Kindern eine Menge an Konzentration und Selbstdisziplin ab.

Anschließend gab es einige Aufgaben für das Märchenschatzheft, wobei die Kinder hier wieder frei wählen durften und die meisten sich zunächst dem leeren Spiegel widmeten, in den sie nun Schneewittchen zeichneten bzw. hingebungsvoll malten.

Während des Bearbeitens der unterschiedlichen Aufgaben hörten wir uns wieder das passende Hörspiel an. Wie bereits beim "Froschkönig" passte es sehr gut zum Vorlesetext, den ich wieder aus dem Buch "Mein erstes Märchenbuch" entnommen habe. Im Buch fehlte allerdings der Passus mit den glühenden Pantoffeln, den ich aber mit einfügte, damit das Tafelbild und die Arbeitsbögen anschließend passten.

Die zweite Stunde verging mit dem Bearbeiten der unterschiedlichen Arbeitsangebote und die Märchenschatzhefte der Kinder nahmen Form an.
Erstmalig setzte ich auch Arbeitsmappen ein, Fotos davon kann man - wie weitere Bilder - auf der Facebookseite unserer Schule sehen.

Nach der Pause setzten wir den Märchentag dann mit einem 4-Ecken-Gespräch fort.
Das 4-Ecken-Gespräch ist unsere aktuelle Methode des Monats und die Kinder durften sich heute entscheiden, in welche Märchenfigur sie unser magischer Spiegel verwandelt sollte.
In den einzelnen Ecken sollten die Kinder sich dann dazu austauschen, warum sie genau diese Figur gewählt haben.
Zur Auswahl standen: "der Prinz", "Schneewittchen", "die Stiefmutter" und ein "Zwerg".

Alle Ecken füllten sich rasch und die Kinder diskutierten eifrig. Sie zeigten sich erstaunt darüber, dass die Beweggründe der anderen Kinder, sich in dieses oder jenes Wesen zu verwandeln sehr unterschiedlich waren und nicht immer ihren eigenen Beweggründen entsprachen.

Ich hätte an dieser Stelle gerne den weiteren Austausch über Eckenwechsel angeregt, so dass Kinder, die unterschiedliche Wesen hätten sein wollen, miteinander ins Gespräch gekommen wären, aber mir erschien die Klasse schon zu unruhig und so sammelten wir uns wieder im Kreis.

Zwei Kinder baten darum, wie am letzten Märchen-Montag, das Märchen mit eigenen Worten nacherzählen zu dürfen. Dazu nutzten sie das Tafelbild und es war erstaunlich, welche Details sich die Kinder gemerkt hatten.

Anschließend erfolgten noch einmal sehr kurze szenische Spiele mit den passenden Fingerpuppen und wir übten dabei vor allem das laute und deutliche Sprechen, das nicht von Anfang an klappte.

In der abschließenden Reflexionsrunde gingen wir gezielt auf das 4-Ecken-Gespräch ein und ein Kind bemängelte, dass einige Kinder versucht hätten lieber über etwas anderes zu reden - beispielsweise über Pokémonkarten - als sich über das Vorgegebene auszutauschen.
Die Zeit war leider zu knapp, um angemessene Lösungsstrategien zu entwickeln.

Alles in allem war die ganze Klasse in ihrer Vielfältigkeit wieder sehr motiviert dabei. Das Mandala, das ich eigens für die Kinder als Zusatzangebot ausgedruckt hatte, fand ich mittags im Bürodrucker wieder und hatte es gänzlich vergessen.
Nicht, dass es gefehlt hätte....

Es gab reichlich zu arbeiten, zu gestalten und zu erzählen.
Auch der zweite Märchen-Montag verlief sehr positiv und macht Lust auf den nächsten Montag.
Und der kommt bestimmt!

Susanne Schäfer 23.01.2017, 18.41 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Fehlentscheidung

Der Tag beginnt müde, ich werde nur schwerlich wach nach einer gedankenschwangeren Nacht. Ein kleinerer medizinischer Notfall der älteren Tochter zwingt mich, kurz vor Unterrichtsbeginn die Schule wieder zu verlassen, um rasch und in aller Hektik die Tochter zum Arzt zu bringen.
Die Hektik ist hausgemacht, der Vertretungsplan sieht meine Kinder zwar aufgeteilt, aber gut versorgt und ich müsste mich nicht wirklich stressen.




Das Kind nun - alt genug - weilt alleine beim Arzt, während ich rasch zurück zur Schule fahre.
Dort bringe ich die Kollegin, die gerade dabei ist meine Kinder aufzuteilen in Verdruss, weil ja nun alle Kinder wieder eingesammelt werden müssen.
Meine Fehlentscheidung des Tages.

Die Kinder waren versorgt mit Material, wussten was zu tun war, waren sehr gut untergebracht und hatten sich gerade an den Gedanken gewöhnt, in der ersten Stunde in anderen Lerngruppen zu arbeiten.
Die Kollegin hatte alles bestens im Griff, die anderen Kollegen ebenfalls und nun kam ich viel schneller als erwartet zurück, nahm mich immens wichtig und verursachte damit ein Chaos.

Wir versuchten, die Kinder wieder einzusammeln, was aufwendiger war, als der Verbleib in den anderen Klassen gewesen wäre. Nun kamen sie aufgeregt zurück in die Klasse, herausgerissen aus der Arbeit, wussten gar nicht mehr so recht was los war.
Drei Kinder blieben zunächst verschollen und hatten die Rückkehr nicht mitbekommen, da so sehr in den Unterricht der anderen Klasse vertieft.

Letztlich kamen alle wieder zusammen, aber es war ein hektischer Beginn, da darinn gipfelte, dass sich erst ein Kind erbrach, dann ein zweitens mit Magenkrämpfen abgeholt werden musste.

Mitte der zweiten Stunde fanden wir erst in unseren Rhythmus zurück, kamen zur Ruhe und konnten uns auf den Tag einstellen.

In der dritten Stunde dann widmeten wir uns spontan noch einmal dem Froschkönig, malten mit Wasserfarbe und Wachsmalern und kamen dabei endgültig wieder zur Ruhe.

Letztlich ärgerte ich mich sehr darüber, durch meine selbstinitiierte Hektik alles durcheinandergebracht zu haben.
Aber solche Tage gibt es und die Kinder schließen viel eher Frieden damit als ich.

Ich versuche mich nun erneut an den Weg der Entschleunigung. Aufgeben gilt nämlich nicht!

Susanne Schäfer 18.01.2017, 17.54 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Unser 1. Märchen-Montag

Mit einer großen, geheimnisvollen Schatzkiste kam ich heute in die Klasse und obwohl die Kinder wahnsinnig neugierig waren, durften sie während des Offenen Anfangs zunächst nicht in die Kiste schauen.



Da ich die Eltern per Brief darüber informiert hatte, dass ich ab heute montags immer einen Märchentag gestalten möchte, wussten einige Kinder schon ein wenig Bescheid, hatten Bücher oder gar ein Froschkönigkostüm mitgebracht.

Nach unserer täglichen Morgenroutine wurde dann die Schatzkiste geöffnet und der Tisch in der Kreismitte ein klein wenig gestaltet.
Viele Kinder konnten das grüne Tuch und die kleinen Holzstücke schon als Wald deuten, die goldene Kugel war ein ja sehr deutlicher Hinweis auf das Märchen "Froschkönig" und die Steine wurden als Steine des Brunnens ausgelegt.

Einige Kinder erklärten, dass ein Märchen immer mit "Es war einmal..." anfängt, andere wussten, es endet mit: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!"

Nach dieser kurzen Einführung las ich das Märchen in einer recht einfachen Version vor.
Ich las etappenweise, wir fassten zwischendurch zusammen und mussten einige Begriffe klären. Dass die "Tafel" nicht nur die Wandtafel, sondern auch ein großer Esstisch sein kann, wusste in der Tat niemand.

Im Anschluss an das Vorlesen durften die Kinder sich eine Titelseite für ihr Märchenschatzheft aussuchen, erhielten ein DIN A4 Heft ohne Lineatur und gestalteten das Titelblatt in aller Ruhe aus. Dabei hörten wir uns das Märchen noch einmal in einer wirklich empfehlenswerten Version als Musikmärchen an, das sehr gut zu dem Vorlesetext passte.

Währenddessen gestaltete ich das Tafelbild, Eindrücke kann man sich auf der Facebookseite unserer Schule anschauen.

Die Kinder waren sehr konzentriert und viel begeisterter bei der Sache als beim stupiden Abarbeiten der Seiten ihrer Arbeitshefte. Ich legte differenzierte Arbeitsangebote zu dem Märchen aus und jeder arbeitete noch eine Weile in seinem eigenem Tempo und  nahm sich selbstständig unterschiedliche Aufgaben, die allesamt im Märchenschatzheft gesammelt wurden.
Selbst in der Pause wollten einige Kinder in ihren Heften weiterarbeiten.

Nach der Pause schauten wir uns das Tafelbild an und Kinder, die wollten, durften das Märchen anhand der Bilder nacherzählen und da haben mich einige Kinder wirklich überrascht. Sie konnten sehr detailliert und anschaulich erzählen und hatten sich viele Details gemerkt und stockten kaum im Erzählfluss. Es zeigten viele Kinder auf, auch die drei Flüchtlingskinder, denen es mit einem minimalen Wortschatz gelang, das Wesentliche zu erklären.

Ursprünglich hatte ich noch ein Bastelangebot vorgesehen, aber die Zeit war zu knapp und so führten wir im Sitzkreis lieber noch kleine Stegreifspiele mit den Fingerpuppen und kleine Rollenspiele durch.
Leider kamen wir nicht mehr zu unserer Reflexionsrunde, denn mit einem Male war unsere Zeit vorbei und vier Unterrichtsstunden schon herum.
Die Kinder suchten sich aus den angebotenen Materialien passende Hausaufgaben aus und wir machten kurzerhand eine Wochenhausaufgabe daraus, da die meisten Kinder sehr viele Aufgaben gern noch erledigen wollten.

Alles in allem scheint es allen gefallen zu haben und ich gehe davon aus, dass neben dem bloßen Gefallen heute auch eine Menge gelernt wurde.
Selten habe ich die Kinder so ausdauernd und begeistert gesehen.
Der Eindruck, dass die Begeisterung der Lehrkraft für ihr eigenes Wirken und den eigenen Unterricht sich überträgt, wurde heute erneut bestärkt.

Wie lange sich die Begeisterung so eines Märchen-Montags hält, wird sich zeigen.
Ich bin gespannt und freue mich schon auf den kommenden Montag!

Susanne Schäfer 16.01.2017, 16.09 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

Lapbookarbeit in Klasse 1

In der vergangenen Woche haben wir uns intensiv mit vielen Bereichen des Winters auseinandergesetzt. Das bot sich nicht nur aufgrund der Witterung sehr an.
Unsere Ergebnisse haben wir in kleinen Lapbooks festgehalten.




Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder viel wertschätzender und interessierter mit solchen Lapbooks umgehen, als mit Arbeitsblättern, die in eine Mappe geheftet und irgendwann ins Altpapier gelegt werden.

Aus diesem Grunde scheue ich, die ohnehin wichtige Bastelarbeit, die das Erstellen eines solchen Buches mit sich bringt genauso wenig, wie den Zeitfaktor.
Neben ganz wichtigen Grundfertigkeiten wie dem Auschneiden, Einkleben und Zuordnen, lassen sich solche kleinen Werke wunderbar im Kreis präsentieren und reflektieren.

Im Vordergrund standen zunächst die sachunterrichtlichen Aspekte: Winterschlaf, Winterstarre, Winterruhe - Wetterphänomene im Winter, witterungsgerechte Kleidung (auch in Bezug auf den Straßenverkehr), das Überwintern einzelner Tiere, sowie Freizeitaktivitäten dieser Jahreszeit.
Gleichzeitig haben wir einen kleinen, sehr überschaubaren Winterwortschatz angelegt.

Erst zum Abschluss wurde das Buch erstellt. Eine Vorlage, die den Kindern als Ansichtsexemplar zur Verfügung stand, stellte ich im Kreis vor und dann machten sich alle Kinder an die Arbeit.

Trotz identischer Vorlagen entstanden 22 individuelle kleine Bücher. Es war für einige Kinder eine Herausforderung, genau zu überlegen welche Vorlage wie ausgeschnitten und eingeklebt werden muss. Andere Kinder erweiterten ihre Büchlein durch eigene kleine Vorlagen und arbeiteten inhaltlich eigenständig noch ein wenig intensiver an dem Buch.

Allein gemeinsam war der Stolz bei der Präsentation. Das gegenseitige Erklären und Hinweisen auf bestimmte Funktionen einzelner Teile des Lapbooks sowie deren Inhalt.

Das Erstellen des Buches hat zwischen einer und drei Schulstunden gebraucht, je nach Kind. Als Klassenlehrer habe ich den großen Vorteil, den Klassenraum so auszustatten, das jedes Kind immer ausreichend anregendes Material findet, um in seinem eigenen Lerntempo weiterzuarbeiten.
Die anderen erstellten also noch ihre kleinen Winterbücher, während andere mit ganz anderen Aufgaben beschäftigt waren.

Zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt trafen wir uns im Kreis und die Kinder stellten ihre Ergebnisse vor, die anschließend direkt mit nach Hause genommen wurden.
Alles in allem verliefen diese Stunden weitaus weniger unruhig und trubelig, als ich es zuvor angenommen hatte.

Die Ergebnisse der Kinder waren eindrucksvoll, jedes auf seine eigene einzigartige Weise und
die Motivation der Kinder war außerordentlich hoch.
Weitaus ausdauernder als bei anderen Lernprozessen arbeiteten ausnahmslos alle Kinder beharrlich und zielorientiert an ihren Büchern.

Mir erscheint die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema, ähnlich wie bei der Arbeit an einem Themenportfolio, auch viel nachhaltiger. Die Kinder stellen die Lapbooks gerne anderen Menschen vor und erklären wortreich, was darin zu finden ist.

Letztlich haben sich sowohl der Material- als auch der Zeitaufwand meines Erachtens nach gelohnt.
Ziel ist es nun, die Kinder dahin zu führen, irgendwann einmal Lapbooks zu selbstgewählten Themen zu gestalten und mit Inhalt zu füllen.
Davon sind wir momentan aber noch ein kleines Stück entfernt - was nicht bedeutet, das wir dieses Ziel nicht erreichen werden!

Susanne Schäfer 14.01.2017, 14.33 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Unterricht kaum möglich

Die Modebranche feiert ihr neuestes Werk: Die Pailletten Shirts.
Wir feiern diesen Trend natürlich mit, denn an Unterricht ist an bestimmten Tischgruppen nicht mehr zu denken.




Zwei Kinder tragen zufällig das gleiche Shirt und streicheln das Herz darauf immer wieder völlig fasziniert. Nachdem wir im Sitzkreis gemeinsam staunten und alle Kinder, die mochten, einmal die Pailletten von oben nach unten bzw. rechts nach links streicheln durften, um zu erleben, welch wundersame Wandlung das Paillettenbild ergibt, dachte ich, der Aufmerksamkeit bezüglich dieses Modetrends sei nun ausreichend Zeit gewidmet worden, aber weit gefehlt.

An den Tischen der beiden Mädchen ist an Arbeit nicht zu denken. Das Pailletten Phänomen scheint derart interessant zu sein, das der Fokus nicht auf so etwas wie Profanes wie Schreiben oder Rechnen gelegt werden kann.

Also verwandeln wir die Stunde in eine Kunststunde und ich zaubere aus dem Wandschrank eine Menge Glitzerkram hervor, der in schöne Bilder verwandelt werden darf.

Immerhin geraten die Shirts so erst einmal in Vergessenheit. Beim nächsten Tragen hat die Begeisterung auch schon merklich abgeflaut. Nun warten wir gespannt auf den nächsten Modetrend!

Susanne Schäfer 14.01.2017, 06.53 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Märchen-Montag

Der Schulalltag hat sich eingependelt, viele Phasen und Elemente des Unterrichts konnten wir bereits ritualisieren, die ersten Kinder lesen ganz wunderbar, andere ringen noch ein wenig mit den Lauten, sind aber auf einem guten Wege.
Wir haben uns kennengelernt, können uns besser einschätzen, uns aufeinander verlassen und ich lerne, meinen Unterricht umzustellen auf eine Lerngruppe mit noch mehr einzigartigen Kindern und den ihn eigenen Herausforderungen.

Nun ist es Zeit für etwas Neues.
Auch wenn jeder Tag immer wieder neu und aufregend ist und kein Tag in der Schule wirklich je dem anderen gleicht, müssen wir nach neuen Möglichkeiten suchen, Lernfelder zu schaffen, die alle Kinder motivieren.

Aus diesem Grunde führe ich in der kommenden Woche den "Märchen-Montag" ein.





Die Idee kam mir in der Adventszeit, als wir ein tägliches Vorleseritual etablierten und ich feststellen musste, wie schwer es vielen Kindern fällt, zuzuhören und das Gehörte aufzufassen.
Das Hörverstehen der Kinder bietet sicherlich genug Anreiz für einen eigenen Blogeintrag, doch heute möchte ich mich an dieser Stelle intensiver mit dem "Märchen-Montag" auseinandersetzen.

Eine große Schatzkiste bietet ausreichend Platz für ganz viele Gegenstände, Bilder, Bücher, Utensilien, Hand- und Fingerpuppen, Bastematerialien und vielleicht auch die ein oder andere Überraschung.

Ich fülle die Kiste jeweils passend zu dem Märchen, dem wir uns an einem Montag widmen werden.
Die Märchentexte, die ich ausgewählt habe, sind recht kurz und einfach gehalten, so dass die Fähigkeit Zuzuhören nicht sofort zu einer harten Geduldsprobe wird.

Wir hören uns das Märchen im Kreis an, entweder lese ich es vor oder ich erzähle es frei (je nach Märchen) und der Tisch im Kreis wird mit Gegenständen zum Märchen dekoriert.

Je nach Märchen bieten sich nun zahlreiche Lernmöglichkeiten an. Am ersten "Märchen-Montag" werden wir die Handlung mittels Tafelbildern nachstellen und nacherzählen, einen Wortspeicher anlegen, kleine Rollenspiele mit Fingerpuppen initieren und natürlich einen Froschkönig basteln.

Außerdem legen wir ein Märchen-Portfolio an, ein Märchen Schatzheft sozusagen, in dem wir Zeichnungen, Wörter und Ideen rund um die einzelnen Märchen sammeln werden.

Wir werden gemeinsam passende Lieder singen, zu Märchen musizieren, Märchen weitererzählen und überlegen, ob uns das Märchen etwas Besonderes sagen möchte.

Märchen faszinieren die meisten Kinder und bieten vielfältige Lernanlässe und Möglichkeiten. Zudem erhalten die Kinder durch das Vorlesen noch einmal einen ganz anderen Zugang zu Märchen, als sie das durch die Disney Verfilmungen kennen.

Eingebettetes Lernen wird häufig gar nicht als Lernen empfunden und die Kinder sind in der Regel weitaus begeisterter dabei, als wenn sie stupide Buchstabe um Buchstabe in ihr Arbeitsheft schreiben sollen.

Ich weiß heute noch nicht, wie sich diese Idee weiterentwickeln wird. Wir fangen erst einmal an und schauen dann von Woche zu Woche. Wenn die "Märchen-Montage" den Kindern nur halb so viel Spaß machen, wie mir die Vorbereitungen und Gedanken dazu, ist viel gewonnen.

Susanne Schäfer 13.01.2017, 15.20 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Nachdenkzeit

Es gibt diese Tage, da umgibt mich vielleicht eine miese Aura. Mit Betreten des Klassenzimmers scheint sie hinterrücks, heimlich, still und leise dazu aufzufordern sich unter Tische und Bänke zu setzen, Spucke auf Hefte zu verreiben, um zu sehen, was geschieht. Papierkügelchen zunächst zu essen, dann auszuwürgen und durch die Klasse zu werfen oder gar mal zu testen, wie schmerzempfindlich der Tischnachbar eigentlich ist.

Das mag nun nach Chaos und Anarchie klingen, aber meine Aura sucht sich in der Regel nur ein einziges Kind aus, dass dann aber auch selbstverständlich sehr empfänglich für derartige Experimente ist.

So einen Tag hatten wir neulich. Das Kind fand nicht in seine Arbeit, ich fand nicht das rechte Angebot für das Kind. Auf meine zunächst freundlichen, später zunehmend weniger netten Ermahnungen reagierte das Kind immer sehr charmant mit: "Okay, ich benehm mich jetzt!" Und der gute Vorsatz war wirklich da, ich sah das, allein es klappte an diesem Tag einfach nicht.




Als die anderen Kinder zu sehr drangsaliert wurden, wir befanden uns mittlerweile auf dem Schulhof, bat ich das Kind zu einer Nachdenkzeit zu mir. Da saß es nun brav und erklärte mir sehr zerknirscht: "Okay, Frau Schäfer, ich denk jetzt nach!"

"Das ist eine gute Idee. Du könntest darüber nachdenken, wie die anderen Kinder sich fühlen, wenn du ihnen weh tust!"

So saßen wir friedlich nebeneinander und hingen unseren Gedanken nach.

Nach wenigen Minuten wurde das Kind ganz unruhig, hektisch, aufgeregt: "Frau Schäfer, ich hab so sehr nachgedacht. Kann ich wieder spielen gehen?"
Schon da fiel es schwer, dem Charme nicht zu erliegen.
"Worüber hast du denn nun nachgedacht?", wollte ich wissen.

"Über Fußball!", erklärte mir das Kind, als sei es eine Selbstverständlichkeit und meine Frage sehr merkwürdig - wobei, sie war natürlich auch merkwürdig - gleichsam so, als sei alles geklärt und mir wurde wieder einmal bewusst, dass man sich diesen Kindern, ihrer Logik, ihren Gedanken und Gefühlen einfach nicht entziehen kann.

Sie stürmen mitten ins Herz, finden alle ihre Platz und hinterlassen viele minikleine Spuren.
Immer wieder und immer wieder schön.
Wir haben großes Glück!

Susanne Schäfer 21.09.2016, 20.07 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ungekrönte Königin

Ich bin die ungekrönte Königin leerer Lehrerphrasen. Nein wirklich.

Neulich saß ich im Lehrerzimmer und dachte so darüber nach, was ich in der Klasse so alles von mir gegeben habe - also verbal - und dabei kroch mir leise, still und heimlich die Schamesröte über den Hals in mein Gesicht - schadenfroh belacht von den Kolleginnen, die dies den Wechseljahren zuschrieben.
Ich ließ sie in dem irrigen Glauben.....



Da hatte ich nun, nach einer Arbeitsphase, erklärt: "Wir treffen uns im Kreis!"
So weit so gut.
Ein Kind, das hauptsächlich damit beschäftigt gewesen war, kleine, mit Spucke geformte Papierknödel durch die Klasse zu werfen, kam nun ganz aufgeregt zu mir und wollte wissen, was es tun sollte.

Mit nahezu pädagogisch erhobenen Zeigefinger lautete meine Antwort: "Denk mal genau nach!"

Natürlich war mir just in dem Moment nicht bewusst, das diese Antwort grundsätzlich eher schwachsinnig war.
Worüber genau sollte das Kind nun nachdenken?
Es hätte praktisch über hellseherische Fähigkeiten verfügen müssen, um darauf zu kommen, was ich gesagt hatte.

Wahrscheinlich stellte sich das Kind jedoch eher die Frage,  worüber es denn nun eigentlich nachdenken sollte.

Ich bin - ich muss es gestehen  - Wiederholungstäterin. Immer wieder äußere ich Aufforderungen oder Sätze, die leerer und nutzloser nicht sein könnten.
Beispielsweise auf die Frage eines Kindes, wie es eine Aufgabe bearbeiten soll - selbstverständlich soeben ausführlich besprochen:

"Das weiß ich auch nicht!" Schulterzucken.

Was erstens eine glatte Lüge ist, zweitens das Kind möglicherweise in die Komplettverwirrung stürzt, denn wie soll es etwas bearbeiten, von dem nicht einmal die Lehrerin weiß, wie es gehen soll?

Gerne auch erwähnt, die Kokettierungen mit dem eigenen Alter - gänzlich unverständlich für Kinder - nach dem Motto:
"Oh, entschuldige, ich habe das nicht verstanden, du musst lauter sprechen, meine alten Ohren verstehen das nicht!"

Nur, um später empört zu schauen, als die Kinder mich auf 84 schätzen!
Hallo?
So alt sind meine Ohren nun auch wieder nicht.

Ganz wichtig aber auch mein beständiges Mantra: "Ich erkläre nur einmal!"
Womit ich mir selbst nahezu dauernd widerspreche, da ich diesen Satz unzählige Male  ausspreche und wiederhole.

Es ist erstaunlich, dass die Kinder so geduldig mit mir sind!
Vermutlich sollte ich meinen Redeanteil schleunigst reduzieren, die Wahrscheinlichkeit, dass ich solche Unsinnigkeiten  von mir gebe, sänke dann erheblich.

Ich bin froh, dass die Kinder trotz Schule lernen!
Ich hoffentlich auch!

Susanne Schäfer 18.09.2016, 08.44 | (8/8) Kommentare (RSS) | PL

Loslassen

Es ist heiß, schon morgens fließt der Schweiß, an Lernen ist in den überhitzten Räumen - trotz Sonnenschutz - so gut wie nicht zu denken.
Zeit, das Lernen nach draußen zu verlegen.
Der heutige Wochenmarkt reizt mich spontan, denn für die kommenden Tage habe ich ein Apfelprojekt angedacht und was liegt näher, als gemeinsam die Äpfel kaufen zu gehen?





Ich freue mich riesig, dass sich die Kollegin eines dritten Schuljahres bereit erklärt mitzukommen. Kinder lernen von Kindern so viel leichter und lieber und so ziehen immer ein "großes" und ein "kleines" Kind miteinander los.

Auf dem Markt angekommen werden wir von ganz vielen älteren Menschen angesprochen, die unseren Kindern neugierig und gespannt zusehen.
Auf den Vorschlag der Kollegin, die Kinder zunächst mit ihrem Partner allein den Markt erkunden zu lassen, setzt mein Lehrerherz kurzzeitig aus und ich bin geneigt das als sehr unglückliche Idee abzutun.

Vielleicht, so fällt mir ein, ist dies jetzt genau die Zeit meines Lernens und ich entsinne mich all der Begebenheiten der letzten Tage.
Loslassen - etwas, das wir den Eltern so gerne mit auf den Weg geben und nun soll es mir selbst nicht gelingen?

Wir lassen die Kinder ziehen. Sie bekommen eine kurze Partnerzeit, um den Wochenmarkt zu erkunden und ich kann nicht umhin, ihnen doch nicht mit auf den Weg zu geben, bitte nichts anzufassen.
Als die Kinder unterwegs sind, denke ich darüber nach, wie es wäre, wenn ich einmal einen Tag all diese: "Bitte tut dies nicht und macht jenes nicht!" fallenzulassen. Nicht mahnen, nicht fordern, nicht auffordern.

Ich kann den Gedanken nicht zuende denken, denn die Kinder kommen pünktlich und begeistert zurück.
Zeit, für ein neues Wagnis. In Kleingruppen erhalten sie Geld und einen Einkaufsauftrag.

Ich übe mich in Gelassenheit und traue einfach mal zu.
Niemand geht verloren, das Wechselgeld landet prompt bei uns und die Kinder präsentieren sehr stolz ihre Einkäufe.

Wir wissen nun wie viele Äpfel wir für 5 Euro kaufen können, wie unterschiedlich die Preise sein können, dass wir Wechselgeld nachzählen sollten und was wir auf dem Markt alles kaufen können.

Die "Großen" kümmern sich rührend und toll um die "Kleinen", ohne sie zu gängeln, zu maßregeln oder zu übergehen.
Der Ausflug verläuft harmonisch und ich habe das Gefühl selten von einer Klasse so viel lernen zu können wie von dieser.

Zurück in der Schule darf sich jeder einen ersten Apfel nehmen und wir besprechen, was wir in den nächsten Tagen alles vorhaben.

Ich bin ganz begeistert davon, was die Kinder in der kurzen Zeit schon alles mitgenommen und gelernt haben, aber noch mehr begeistert mich, was ich von ihnen lerne.
Jeden Tag mehr.
Ich möchte die Logbücher mit positiven Einträgen füllen - am Morgen hatte mich dieser Bericht sehr berührt - aber ich schaffe nur wenige Einträge ehe Schulschluss ist und alle mir wieder einmal versichern, sie kämen morgen wieder!

In wenigen Tagen haben sich eine Menge Vorsätze in mir angehäuft. Für morgen nehme ich mir LOSLASSEN vor. Es wird sich sicher bewähren.

Susanne Schäfer 13.09.2016, 18.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Shoutbox

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Anne
Liebe Susanne, erst einmal ein großes Lob für die vielen liebevoll gestalteten Dinge. Ich möchte im neuen Schuljahr auch eine Eisbärenklasse starten. Gibt es schon Schilder für die Tafel mit den Unterrichtsstunden? LG
21.5.2017-17:17
Melanie
Liebe Susanne,
vielen Dank für deine tollen Texte, darin kann man sich wirklich stundenlang verlieren!
Am Schuljahresanfang hattest du Auf- und Einräumbilder deines Klassenraumes gepostet, mich würde mal interessieren, wie es jetzt so bei dir aussieht, nachdem darin schon eine ganze Weile gelebt wird.
Es grüßt dich ganz herzlich,
Melanie
14.5.2017-19:18
Pepe
Weil nicht sein darf, was nicht sein soll! Mutige, offene Worte. Vielen Dank dafür, Susanne. Genau so sieht es aus.
23.2.2017-16:37
Melli
Liebe Susanne, ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, um dir ganz ganz herzlich für die tolle Idee und natürlich deine süßen Materialien zum Märchentag zu danken. Wir begehen seither den "Märchenfreitag" (stundenplanbedingt) und meine Erstklässler lieben es! Gerade für meine sehr spracharmen Kinder ist es eine tolle Möglichkeit, den Wortschatz zu erweitern und sie zum Sprechen und Erzählen anzuregen. Und ähnlich wie du habe auch ich einen ungemeinen Spaß daran, jede Woche ein neues Märchen vorzubereiten und mal keine Buchstabeneinführung ö.ä. zu machen. Also lieben, lieben Dank!!!
18.2.2017-11:02
Angelika
"Menschen" wie "immer wieder" sollte man einfach ignorieren, Ernst nehmen kann man das nicht. Peinlich trifft es auch ganz gut.
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Du hast so recht, liebe Susanne. So werde ich
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2018
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